Montag, 1. Januar 2018

Kurzferien in Msika

Vom 29. - 31. Dezmeber gönnten wir uns eine kleine Auszeit in Msika, etwa eine Autostunde von Chimoio entfernt an einem See. Dort hat ein Südafrikaner ein Restaurant mit Ferienhäusern bzw. Ferienzimmern.


- hier kann man es aushalten - es gibt nicht viele solcher schöner Orte -


- viel zu schnell vergingen die 2 Tage -


Weihnachtsspiel in Chicamba


Unsere Missinararin Michaela unterstützt ein Waisenprojekt einmal in der Woche in Chicamba (50 km von Chmoio entfernt). Sie erzählt ihnen biblische Geschichten und bietet Nachhilfeunterricht an. Für den 22. Dezember übte sie mit den Kindern die Weihnchtsgechichte auf Shona und führten sie ca. 150 Gästen vor, die sie zu diesem Anlass eingeladen hatten.


Für viele Kinder war es das erste mal in ihrem Leben laut vor Leuten etwas zu sagen 
- sie machten es wirklich gut -



Wie gefallen euch Maria und Josef?


Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, die frohe Botschaft von Jesus weiterzusagen.


Für alle Besucher des Weihnachtsspiels gab es dann noch ein Stück Kuchen.



Sonntag, 17. Dezember 2017

Casamentos / Hochzeiten

Am 9. Dezember durfte ich vor ca. 400 Personen meine erste afrikanische Trauung halten. Normalerweise machen das die Afrikaner selber. Missionare predigen, halten Seminare, aber führen gewöhnlich keine "Amtshandlungen" durch. Oft sind die Paare schon länger traditionell verheiratet, haben Kinder und heiraten später offiziell (Standesamt) sowie kirchlich. Bei diesem Paar war das anders. Die Hochzeit war der Start in ihr gemeinsames Leben.


Iolanda und Titos sind echt ein süsses Paar


Bilder am Praça de Independência (Platz der Unabhängigkeit)



Nach dem Trauversprechen, Ringe anstecken und Hochzeitskuss, wird
die Hochzeitstorte feierlich angeschnitten


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Hochzeit von unsererm Mitarbeiter Domingos

Am 16. Dezember waren wir wieder bei einer Hochzeit, da ein Mitarbeiter offiziell heiratete - traditionell ist er schon lange verheiratet - er hat schon Kinder im Teenageralter. Die Fahrt zur Kirche in ein Bairro (Stadtteil) von Chimoio war schon ein Abenteuer - ohne einen Verwandten, den wir unterwegs antrafen und mitnahmen, hätten wir das nicht gefunden.


Da die Kirche (siehe Bild) zu klein war, wurde daneben eine Plane gespannt.


Da ich keine offizielle Aufgabe bei dieser Hochzeit hatte, dachten wir, dass wir uns einfach mal zu den Leuten setzen könnten - doch dem war nicht so. Andrea und ich sassen vorne neben dem Pastor, der die Trauung durchführte - wir wurden aufgefordert uns vorzustellen, ich musste zum Anfang beten und auch bei der Segnung des Brautpaares mitwirken. Beim anschliessendem Essen sassen wir dann direkt neben dem Brautpaar. Es heisst ja: Ehre wem Ehre gebührt, doch manchmal ist das uns fast zu viel - doch das gehört halt auch dazu.


Das Brautpaar trägt sich ins Kirchenbuch ein


Der Jugendchor in Aktion