Montag, 23. Oktober 2017

Zu Besuch in Mhukuta

Gemeinsam mit unserem Pastor Presidente und seiner Frau besuchten wir eine Gemeinde im "Busch". Über eine Stunde ging es auf Erdstrassen durch das Gelände. Man hatte das Gefühl - der Weg nimmt kein Ende. Zum Glück war der Pastor dabei, der uns lotste, sonst wärem wir vielleicht wieder umgekehrt. Zwischendurch hatten wir das Gefühl, wir sind am Ende der Welt!


So kurz vor 10 Uhr kamen wir endlich an. Wahrscheinlich hatte der Gottesdienst schon um 9.00 oder 9.30 Uhr begonnen - doch das spielt in Afrika keine Rolle. Als sie das Auto hörten, kam die ganze Gemeinde aus der Kirche und begrüsste uns herzlich. Das Leben in diesem Dorf ist noch ganz anders als in Chimoio - da zu leben wäre für uns noch eine ganz andere Herausforderung.


Der Evangelist der Gemeinde (links) und Bruder Armade (rechts).



Die Kirche hat keine Stühle oder Bänke, nur dünne Holzbalken, auf denen sie sitzen. Aber wir Gäste sassen auf schönen selbstgemchten Stühlen (die könnten von den Rangern hergestellt sein).


Trotz der grossen Armut herrscht unter den Christen grosse Freude - bei jung und alt!




Dankbar nahmen sie die Predigt auf und kamen zum Gebet nach vorne.
Nach dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Mittagessen. Für die Gäste gab es Reis, Hühnchen, Massa und Bohnen - für die übrigen Gottesdienstbesucher nur Massa und Bohnen. Gäste bekommen ein Essen, das sie sich selber nicht leisten können - das ist wahre Gastfreundschaft.



Hier warten die Leute auf das Mittagessen



Kirche von hinten

Graduação

Am Samstag war die Abschlussfeier der 3. Bibelschulklasse. Da gab es viel vorzubereiten für unsere Mitarbeiterin Katharina, die als stellvertretende Schulleiterin aktiv ist. Da sich der Schulleiter seit längerer Zeit im Ausland befindet, kam noch mehr Arbeit auf sie zu - sie hat es super gemacht!!!!


Mit grossem Aufwand und mit viel Liebe wurde die Kirche geschmückt





Es war ein wirklich festlicher Anlass - unsere Afrikaner können einfach toll feiern!


Feierlich werden die Diplome überreicht!




Katharina in ihrem Element!

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Dia dos professores

  • Jedes Jahr gibt es einen Tag der Lehrer (Dia dos professores). An diesem Tag fällt der Unterricht aus und wir unternehmen etwas mit unseren Lehrern. Es ist gar nicht so einfach, etwas geeignetes zu finden. Es gibt nicht so viele Möglichkeiten und unsere finanziellen Möglichkeiten sind auch begrenzt. Heute gingen wir in den Milpark - das ist ein Hotel mit einem schönen Park, ca. 10 Kilometer von Chimoio entfernt.

Unterwegs mit dem Bus, mit dem sonst unsere Schüler fahren.

Einige Eindrücke vom Milpark:




Der Milpark hat einen kleinen Minigolfgplatz. Das ist schon was besonderes für Mosambik - zwar nicht so eben wie man das von Europa kennt, aber man kann spielen. Ich hatte am Montag dem Chef gesagt, dass wir Minigolf spielen wollen und sie die Felder noch etwas sauber machen sollen. Als wir kamen hatten sie noch nichts gemacht und fanden auch nur 3 Minigolfbälle - aber es ging trotzdem - 19 Personen in 3 Gruppen und nach einer knappen Stunde waren die Felder dann auch vom Laub befreit. Irgendwie geht es immer, es dauert halt meistens etwas länger.





Essen ist in Afrika besonderes wichtig - ich hatte ein Buffet bestellt und gesagt, dass wir um 12.30 Uhr essen möchten - kurz vor 13.30 Uhr war es dann endlich soweit. Das warten hatte sich aber gelohnt, denn es war sehr lecker.



An so einem Tag gehört der Kuchen von Mâe Andrea auch dazu.



Zum Abschluss des Tages darf ein Lehrerfoto natürlich nicht fehlen.