Mittwoch, 11. April 2018

Zum Fuss zum Gottesdienst!

Für unsere afrikanischen Freunde gehört der Fussmarsch zur Kirche zu ihrem Alltag. Jedoch für uns Missionare ist das eher die Ausnahme. Am vergangenen Sonntag besuchten wir eine Gemeinde zu Fuss, da nur ein Trampelpfad zum Gemeindegebäude führt und somit auch nicht mit dem Geländewagen erreichbar ist. Zwei Mitarbeiter der Gemeinde holten uns beim Gesundheitsposten ab und zeigten uns den Weg. Ja, wir sind das Laufen nicht mehr gewöhnt - wir kamen schon ganz schön ins Schwitzen bis wir dort ankamen.


Einige Geschwister warteten schon vor dem Gebäude - derjenige, der den Schlüssel hatte war noch nicht da. Herzlich wurden wir von den Gemeindegliedern empfangen.


Interessant ist die Konstruktion des Gebäudes: Sie haben  Stangen gezogen (aussen und innen) und den Zwischenraum mit Steinen aufgefüllt. Die Steine werden noch mit Lehm verputzt, damit keine Schlangen ins Gebäude kommen können.


Andrea und ich bekamen "unseren Ehrenplatz" vorne auf dem Podium - daran haben
wir uns langsam gewöhnt, auch wenn wir das nicht so lieben.


Beitrag der Kinder


gemischter Chor


Beitrag der Mütter


Beitrag der Jugend

Mittwoch, 4. April 2018

Namensgebung ganz unkonventionell

Eine ganz neue Erfahrung!
Ruth, die Frau eines Mitarbeiters von uns, war schwanger mit dem 4. Kind. Der Geburtstermin sollte Mitte Dezember 2017 sein. Nachdem dieser Termin schon verstrichen war, hat der Arzt einen neuen Geburtstermin festgelegt - Mitte Januar 2018. Als auch dieser Termin verstrich, haben wir uns schon Sorgen gemacht. Das Kind wollte und wollte nicht kommen. In Deutschland oder der Schweiz hätte man schon längst die Geburt eingeleitet.
Am 20. Februar besuchten Katharina und ich (Andrea) die hochschwangere Frau, beteten noch mit ihr und dann sagte ich: Das nächste Mal sehen wir uns dann mit Baby.
Und so war es dann auch!
Am 21. morgens erschien unser Mitarbeiter nicht, weil in dieser Nacht seine Tochter zur Welt kam.


Katharina und ich dienten als Taxi. Wir haben die frischgebackenen Eltern und das Baby im Krankenhaus abgeholt und nach Hause gefahren. Als Ruth im Auto sass, fragte ich sie: Habt ihr schon einen Namen? Als sie verneinte, sagte ich mehr oder weniger im Spass: Eigentlich sollte das Kind Esperança heissen, weil es so lange auf sich warten liess. Esperança heisst auf Deutsch Hoffnung, aber auch Erwartung.


Und was denkt ihr, welchen Namen die Eltern dem Kind gegeben haben? Esperança!!!
So einfach geht das - ähnlich wie zur Zeit des Alten Testamentes.
- z.B. bei Mose: Der-aus-dem-Wasser-Gezogene - 


Auch afrikanische Kinder können schreien!





Das ist die ganze Familie (der Papa steht im Hintergrund)

Dienstag, 3. April 2018

4 Tage Ferien am Meer

Katharinas Eltern waren 4 Wochen zu Besuch. In dieser Zeit fuhren wir für 4 Tage ans Meer in der Nähe von Xai Xai - 900 km von Chimoio entfernt. 14 Stunden Fahrt auf teilweise schlechten Strassen.


Blick aufs Meer von unserem Ferienhaus


Unser Ferienhaus

Andrea, Katharina mit ihren Eltern Roland und Elisabeth

Hier einige Eindrücke:







Viel zu schnell vergingen diese Tage!